Auswandern nach Spanien

Neben den Saisonarbeitskräften und Urlauber, egal für 3 Wochen oder ein halbes Jahr, gibt es immer mehr Menschen, die vorhaben, nach Spanien auszuwandern. Auswandern heißt somit: in seinem Heimatland alle Zelte abzubrechen und sein ganzes Leben dauerhaft nach Spanien zu verlegen. Dabei gibt es natürlich viele Punkte zu beachten, die nicht nur wichtig sind, sondern auch maßgeblich für Erfolg oder Nichterfolg sein können.

Diese Dinge müssen Sie beachten, bei einer Auswanderung nach Spanien

Vielleicht haben Sie den Gedanken gefasst, nach Spanien auszuwandern? Und der Gedanke ist so verlockend, zumal die Lebens- und Arbeitsbedingungen in der Heimat Deutschland nicht mehr so rosig und sicher sind. Aber wenn Sie in Spanien darauf angewiesen sind – Arbeit zu finden und nicht einfach nur Ihren Ruhestand verleben möchten, gilt es einige wichtige Punkte zu beachten, wenn es darum geht, die Argumente für das Auswandern nach Spanien.

Bei der Auswanderung nach Spanien kommen Sie zwangsläufig, auch mit den spanischen Behörden in Kontakt. Dabei ist es zunächst wie bei einem Umzug innerhalb von Deutschland – ankommen, auspacken und dann kommen die Behördengänge. Und dies sind die Dinge, die Sie bei einer Auswanderung nach Spanien umgehend erledigen müssen:

– Sich und die Familie im Einwohnermeldeamt anmelden.

– Kinder im Kindergarten oder Schule anmelden.

– Das Auto anmelden, wenn Sie eins in Spanien besitzen.

– Ein Ausländerzertifikat und eine Steuernummer beantragen.

Wenn Sie dabei Unterstützung benötigen, weil Sie die Sprache nicht beherrschen oder nur wenig Spanisch sprechen, kann hier die örtliche Gestoria Ihnen weiterhelfen. Diese sind aber nicht in jedem Ort zu finden, sind aber sehr verbreitet und helfen Ihnen bei allen wichtigen Behördengänge gegen ein Honorar. Sie können sich auch schon im Vorfeld vor der Auswanderung sich bei den deutschen Behörden Informationen bekommen, was Sie in Deutschland oder in Spanien alles erledigt werden kann.

Was Sie sonst noch beachten müssen

Eine weitere wichtige Entscheidung ist die Krankenversicherung in Spanien. Denn wollen Sie Ihre deutsche Krankenversicherung beibehalten, müssen Sie weiterhin in Deutschland gemeldet sein. Es besteht auch die Möglichkeit, die Krankenkasse- oder Krankenversicherung zu kündigen und eine spanische Krankenversicherung abzuschließen. In Spanien hat jeder Anspruch darauf, medizinisch behandelt zu werden – wenn ein Notfall eintreten sollte.

Die Einreisebedingungen von Staatsangehörigen, eines EU-Landes haben das große Glück, das sie ohne Formalitäten nach Spanien einreisen können. Es ist lediglich ein gültiger Personalausweis oder Reisepass für die Einreise notwendig. Aber wenn Sie beabsichtigen, länger als drei Monate in Spanien zu leben, müssen Sie bei Einwohnermeldeamt einen spanischen Wohnsitz vorweisen.

Das spanische Ausländeramt oder das jeweilige Polizeikommissariat trägt Sie in das Zentralregister der Ausländer ein. Hier erhalten Sie als Auswanderer Ihre „NIE“ (eine Nummer vom spanischen Staat zur Identifizierung von Ausländern), denn diese ist für ein Leben in Spanien notwendig. Für diese Beantragung, der „NIE“ benötigen Sie ein deutscher Reisepass und der Nachweis über eine Wohnung in Form eines Mietvertrages.

Die Lebenshaltungskosten in Spanien sind generell betrachtet etwas niedriger als die deutschen, und vor allem in diesen Regionen Andalusien und Valencia sind diese nach der Wirtschaftskrise gesunken. In den anderen Regionen hingegen sind die Preise für den Lebensunterhalt, wie Lebensmittel und Miete allerdings stark gestiegen. Und in den wirtschaftlichen starken Regionen, Barcelona und Madrid ist die Arbeitslosenquote weiter angestiegen, weshalb es hier in diesen Regionen – nicht allzu günstig leben lässt.

Aber egal, wo Sie es hinzieht, Sie werden sicherlich von jeder Region Spaniens begeistert sein, wenn Sie sich im Vorfeld sich richtig informieren und alles gut planen.

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